Buch des Monats Februar 2012
 
 

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  Walter Moers:
Das Labyrinth der Träumenden Bücher



1.
Das Cover




























2. Der Klappentext

Über zweihundert Jahre ist es her, seit Buchhaim, die "Stadt der Träumenden Bücher", von einem verheerenden Feuersturm zerstört worden ist. Der Augenzeuge dieser Katastrophe, Hildegunst von Mythenmetz, ist inzwischen zum größten Schriftsteller Zamoniens avanciert und erholt sich auf der Lindwurmfeste von seinem monumentalen Erfolg. Er gefällt sich im täglichen Belobhudeltwerden, als ihn eine verstörende Botschaft erreicht, die seinem Dasein endlich wieder einen Sinn gibt. Verlockt durch diesen rätselhaften Brief kehrt Hildegunst von Mythenmetz nach Buchaim zurück. Die prächtig wieder aufgebaute Stadt ist erneut zur pulsierenden Metropole der Literatur und zu Mekka des Buchhandels geworden und wird duchströmt von Buchverrückten aller Art. Dem Rätsel auf der Spur gerät Mythenmetz, kaum hat er die Stadt betreten, in ihren abenteuerlichen Sog. Er begegnet alten Bekannten wie dem Schriftstellerkollegen Ovidions, der das Orm erlangt hat, dem Eydeeten Hachmed Ben Kibitzer und der Schreckse Inazea Anazazi. Er triftt aber auch auf zahlreiche neue Bewohner, Phänomene und Wunder, wie mysteriöse Librinauten, obskure Puppetisten und vor allem auch auf die jüngste und gewaltigste Attraktion Buchhaims, den Puppaecircus Maximus mit dem "Unsichtbaren Theater", wo er mit seiner eigenen Geschichte konfrontriert wird.


3. Der erste Satz

"Hier geht die Geschichte weiter."
(S. 9)


4. Der Autor

Walter Moers hat sich seit Die 13 ½ Leben des Käpt'n Blaubär mit seinen phantastischen Romanen aus Zamonien weltweit in die Herzen der Leser und Kritiker geschrieben. Alle seine Romane wurden zu Bestsellern. Die Stadt der Träumenden Bücher, in der Hildegunst von Mythenmetz erzählt, wie er zum ersten Mal nach Buchhain kommt, stand allein 42 Wochen auf der Bestsellerliste. Außerdem hat Walter Moers so erfolgreiche Charaktere geschaffen wie Käpt'n Blaubär, das Kleine Arschloch und den Alten Sack, den Fönig und die Comicfigur Adolf.


5. Inhalt

Über zweihundert Jahre ist es her, seit Buchhaim, die Stadt der Träumenden Bücher, von einem verheerenden Feuersturm zerstört worden ist. Der Augenzeuge dieser Katastrophe, Hildegunst von Mythenmetz, ist inzwischen zum größten Schriftsteller Zamoniens avanciert und erholt sich auf der Lindwurmfeste von seinem monumentalen Erfolg. Er gefällt sich im täglichen Belobhudeltwerden, als ihn eine verstörende Botschaft erreicht, die seinem Dasein endlich wieder einen Sinn gibt.

Verlockt durch einen rätselhaften Brief kehrt Hildegunst von Mythenmetz nach Buchhaim zurück. Die prächtig wiederaufgebaute Stadt ist erneut zur pulsierenden Metropole der Literatur und zum Mekka des Buchhandels geworden und wird durchströmt von Buchverrückten aller Art. Dem Rätsel auf der Spur gerät Mythenmetz, kaum hat er die Stadt betreten, in ihren abenteuerlichen Sog. Er begegnet alten Freunden wie der Schreckse Inazea Anazazi, den Buchlingen Ojahnn Golgo van Fontheweg, Dölerich Hirnfidler und Gofid Letterkerl, dem Eydeeten Hachmed Ben Kibitzer, aber auch neuen Bewohnern, Phänomenen und Wundern der Stadt, wie den mysteriösen Biblionauten, den obskuren Puppetisten und der jüngsten Attraktion Buchhaims, dem "Unsichtbaren Theater". Dabei verirrt sich Mythenmetz immer tiefer im "Labyrinth der Träumenden Bücher", das geheimnisvoll und unsichtbar die Geschicke Buchhaims zu bestimmen scheint. Bis er schließlich in einen unaufhaltsamen Strudel von Ereignissen gerät, der alle Abenteuer, die er je zu bestehen hatte, in jeder Hinsicht übertrifft.


(Quelle: http://www.randomhouse.de/ am 8. Februar 2012)

6. Leseprobe

Aus dem Kapitel:
Das Blutige Buch

In der Dämmerung des nächsten Morgens stahl ich mich wie ein Dieb aus der Lindwurmgasse. Niemandem begegnen, keine Erklärungen abgeben, keine Abschiedszenen provozieren - das war unter Lindwürmern kein Akt der Feigheit, sondern ein Gebot der Höflichkeit. Wenn ich behaupte, dass ich sentimentale Szenen in der Literatur durchaus schätze, in der Wirklichkeit ab strikt ablehne, dann gilt das auch für meine Artgenossen. Vielleicht liegt es daran, dass wir Lindwürmer unsere Gefühle zum größten Teil in unserer dichterischen Arbeit ausleben können

(S. 27)


7. Steckbrief

Den Steckbrief zum Buch gibt's hier zum Runterladen oder Anschauen als PDF.


8. Der letzte Satz


"Hier fängt die Geschichte an"

(S. 427)




Alle Buchzitate wurden entnommen aus:

- Moers, Walter: Das Labyrinth der Träumenden Bücher. Albrecht Knaus Verlag. München, 2011.